Neu-Venedig, im Berliner Ortsteil Rahnsdorf gelegen, gilt als eine der malerischsten Wohn- und Wochenendhaussiedlungen der Hauptstadt. Zwischen Dämeritzsee und Müggelsee verzweigt sich hier die Müggelspree in ein kleines Delta mit fünf Kanälen – ein einzigartiges Stück Wasserlandschaft im Südosten Berlins.
Die meisten Grundstücke liegen direkt am Wasser, viele besitzen eigene Stege oder Bootshäuser und erinnern an die Lagunenstadt, die dem Viertel seinen Namen gab.
Nach dem Zweiten Weltkrieg bot Neu-Venedig zunächst ausgebombten Familien ein neues Zuhause. In der DDR-Zeit diente das Areal dann vor allem SED-Funktionären als beliebtes Wochenendrefugium mit typischen Datschen – ein Ort der Erholung, der bis heute seinen besonderen Charme bewahrt hat.
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